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  • Jürgen Fazeny

Mobile Payment bietet gute Chancen für Banken


Quelle: https://www.der-bank-blog.de/mobile-payment-chancen/studien/mobile-payment-studien/24043/


Auch, wenn es auf absehbare Zeit keine Abschaffung des Bargelds geben wird, scheinen digitale Bezahlverfahren nur als weitere logische Konsequenz der Digitalisierung der Finanzdienstleistung. Eine aktuelle Studie skizziert die Chancen für die Banken.


Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken Michael Kemmer hat kürzlich gesagt „In 20 Jahren fliegen wir vielleicht zum Mars, aber es wird immer noch Bargeld geben". Andere Experten - wie z.B. Deutsche-Bank-Chef John Cryan – sind da skeptischer. Sie erwarten, dass die für Ende 2018 vorgesehene Abschaffung der 500-Euro-Banknote der Beginn der sukzessiven Abschaffung des Bargelds ist.


Im Zeitalter der Digitalisierung der Finanzdienstleistung erscheint die Frage durchaus gerechtfertigt, ob in Zukunft überhaupt noch haptische Währungen benötigt werden.


Das Stuttgarter Technologie-Unternehmen GFT hat dies zum Anlass genommen, eine aktuelle Marktanalyse zum Thema Mobile Payment zu erstellen und darin Entwicklungen sowie Perspektiven für den globalen Bankensektor zu untersuchen. Darin wird auch auf Ergebnisse einer Vorgängerstudie Mobile Payment von 2012 Bezug genommen. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen Orientierung für strategische Entscheidungen zu kommenden Geschäftsmodellen und digitalen Bezahltechnologien der Zukunft bieten.


Mobile Payment auf dem Vormarsch


Mobile-Payment-Lösungen setzen sich international immer stärker durch. Als Vorreiter gelten die Region Asien/Pazifik und der afrikanische Raum. In Europa gelten vor allem Großbritannien sowie Spanien und Italien als Treiber, während es in Deutschland noch Optimierungsbedarf im Handel und Vorbehalte bei den Konsumenten gibt.



Die Analyse gibt einen umfassenden Überblick zur Entwicklung in den acht wichtigen Schlüsselmärkten für mobiles Bezahlen Deutschland, Schweiz, Spanien, Italien, Großbritannien, USA, Brasilien und China. Aufschlussreich ist zudem der Vergleich mit der Analyse von 2012, der zeigt, wie sich der Markt entwickelt hat und wo akuter Handlungsbedarf für den Bankensektor besteht.


Banken müssen ihre guten Marktchancen nutzen


Die Wertschöpfungsketten des Zahlungsverkehrs werden länger und komplexer. Dennoch nimmt der Bereich Payment eine wichtige Funktion innerhalb des Ökosystems Mobile Business ein.



=> Bis 2020 müssen in Deutschland alle PoS-Kassenterminals

=> kontaktlose Bezahlsysteme unterstützen.


Für den Bankensektor bedeutet dies eine Vielzahl neuer Geschäftsmöglichkeiten. Durch ihre Infrastruktur und der langjährigen Expertise mit Zahlungsdiensten haben Geldinstitute gute Voraussetzungen, eine zentrale Position im künftigen mobilen Ökosystem einzunehmen. Zudem besteht seitens vieler Konsumenten ein Vertrauensvorschuss besonders, wenn es um das sensible Thema Datenschutz geht. So würden einer anderen kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge drei von vier Konsumenten beim Bezahlen mit dem Smartphone am ehesten einer Anwendung ihrer Hausbank vertrauen. Bei einem Anbieter aus der IT- oder Internetbranche wäre es nur etwa jeder Zehnte.


Eine weitere Dynamik wird der Markt durch die Einführung von Instant-Payment-Diensten erfahren. Bereits 2018 sollen in der Euro-Zone Zahlungen in Echtzeit möglich zwischen Unternehmen und Einzelpersonen (B2P) sein.


Die gesetzlichen Vorgaben, mit denen die Europäische Union mehr Wettbewerb und Sicherheit in den Mobile-Payment-Markt bringen will, bedeuten zusätzlichen Druck für die Institute. Mit der Umsetzung der Europäischen Richtlinie für Zahlungsdienste PSD2 werden sie gezwungen, Drittanbietern freien Zugang zu den von ihnen geführten Konten zu gewähren.


Empfehlungen zu Geschäftsmodellen


In der Studie werden zahlreiche Empfehlungen zu Geschäftsmodellen, Einstiegschancen und möglichen Kooperationsmodellen abgeleitet. Insbesondere das Nutzererlebnis sollte in den Vordergrund gestellt werden. Die richtige Kundenansprache ist ein zentraler Schlüssel um mobile Bezahldienste zu etablieren.

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Jürgen Fazeny

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